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Mehr Kreditkarten-Sicherheit mit dem 3D-Secure-Verfahren

  • Mittwoch, 21 Dezember 2016 13:47

Heutzutage braucht fast jeder eine Kreditkarte, um diese als Sicherheit anzugeben oder um mit ihr einzukaufen. So wird beispielsweise für Reisen regelmäßig eine Prepaid Kreditkarte für das Ausland benötigt. Ein solcher Besitz geht jedoch mit dem Risiko eines Missbrauchs einher. Ob das 3D-Secure-Verfahren die Sicherheit im Internet erhöht, klären wir in einem kurzen Artikel.

Funktionsweise

Das Prinzip des 3D-Secure-Verfahrens ist einfach: Bei einem Online-Einkauf gibt der Käufer die Kreditkartennummer ein. Danach wird der Benutzer mit dem Kartenherausgeber verbunden. Im nächsten und letzten Schritt muss zur Authentifizierung ein Code eingegeben werden. Dieser kann ein Passwort oder ein TAN sein. In seltenen Fällen verlangt das System die Beantwortung einer persönlichen Frage.

Wie die Authentifizierung genau ausgeführt wird, ist nicht im Protokoll festgelegt und hängt vom kartenausgebenden Institut ab. Häufig werden statische Passwörter verwendet. Beispielsweise besteht der MasterCard SecureCode aus mindestens 6 und höchstens 20 Zeichen, mindestens ein Zeichen davon muss eine Ziffer und mindestens ein Zeichen muss ein Buchstabe sein. Teils werden auch sicherere Verfahren wie mTANs verwendet.

Bei der Postbank wird die 3-D-Secure-Authentifizierung nur abgefragt, wenn eine Online-Bestellung „einem bekannten Betrugsmuster ähnelt“. In diesem Fall werden persönliche Merkmale abgefragt, die „in unmittelbarem Zusammenhang mit Ihrer Kundenbeziehung zur Postbank“ stehen und „daher nur vom tatsächlichen Kreditkarteninhaber korrekt eingegeben werden“ können. Welche Merkmale das konkret sein könnten, wird von der Postbank nicht erläutert.

In jedem Fall ist der Code nicht auf der Karte selbst gespeichert oder vermerkt. Er ist nicht zu verwechseln mit der oftmals abgefragten 3-stelligen (manchmal auch 4-stelligen) Prüfziffer auf der Rückseite der Kreditkarte.

Vorteile

Das 3D-Secure-Verfahrens soll die Sicherheit erhöhen, da das Passwort nur der Kartenbesitzer kennt. Doch auch die Händler können sich freuen, da ihre bisher sehr weite Haftung eingeschränkt wird.

Nachteile

Auf der anderen Seite gibt es Fälle, in denen das Missbrauchs-Risiko auf den Kunden verlagert worden ist. Es ist auch fraglich, ob ein Passwort, welches sich der Besitzer zusätzlich zum PIN merken muss, wirklich mehr Sicherheit bietet. Desweiteren kann dieses mithilfe der normalen Daten der Kreditkarte geändert werden. Details zu anderen Sicherheitsverfahren finden Sie auf www.kreditkartenvergleichen.com.

Betrüger

Und was nutzen all die neuesten Schlüsseltechniken und sicheren Passwörter, wenn es eine gut gemachte Betrüger Mail ist, auf die Konsumenten reihenweise hereinfallen. So wie diese angebliche Sicherheitsinfo um das neue “3D Secure Verfahren”. Dabei handelt es sich um eine Betrugs-Phishing-Mail die darauf spekulieren, dass unwissende Nutzer der Aufforderung folgeleisten und ihre persönlichen Daten weiter geben.

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Fazit

Jeder Nutzer sollte für seine Situation abwägen, ob das 3D-Secure-Verfahren die richtige Wahl darstellt. Es ist in jedem Fall empfehlenswert, genaue Informationen über die Bedingungen des konkreten Anbieters einzuholen. Dabei sollte der Fokus auf der Frage liegen, ob der Nutzer in Missbrauchsfällen mit den Verwendern herkömmlicher Sicherheitsverfahren gleichgestellt ist.

Waldemar Deutsch

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